Lichtverschmutzung ÔÇô ein Problem der Umwelt und der Wissenschaft

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Lichtverschmutzung

Licht strahlt dorthin, worauf es gerichtet wird. Aus Eurem Zimmerfenster in den Garten, von der Wegbeleuchtung auf den Bordstein, von der Reklametafel hoch zum Nachthimmel. Der Lichtkegel erfasst ├╝ber das Beleuchtungsziel hinaus auch Randbereiche. Die Beleuchtung dort ist nicht erw├╝nscht, wird aber seit Erfindung der Gl├╝hbirne von Menschen gedankenlos in Kauf genommen.

Astronomen verstehen unter Lichtverschmutzung die k├╝nstliche erzeugte Aufhellung des Nachthimmels. F├╝r die Erforschung des Universums ist ÔÇ×Light pollutinÔÇť ein l├Âsbares Problem. Die Wissenschaftler bauen Gro├čobservatorien einfach in die nicht lichtverschmutzte W├╝ste. Die Umwelt hat es schwerer, gegen das ├ľkoproblem anzugehen.

Die Umwelt fl├╝chtet auch!

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Pflanzen wachsen tags├╝ber und ruhen nachts. Sind die N├Ąchte hell, wachsen sie witterungslabil weiter. B├Ąume erfrieren, weil sie die Vorbereitung auf die blattlose Ruhephase ÔÇ×vergessenÔÇť. Zahllose Insekten gehen an k├╝nstlichen Lichtquellen zugrunde. Ohne diese Nahrungsquelle bleibt ihren Fressfeinden nur, zu verhungern oder aus lichtverschmutzten Bereichen zu fl├╝chten.

Auch wir Menschen sind ein Teil der Umwelt. Der nat├╝rliche Tag- und Nachtrhythmus beeinflusst unseren Hormonhaushalt. Nun erkl├Ąren ganze Forschungsreihen, dass viele gesundheitliche Langzeitsch├Ąden beim Menschen auf anhaltende Lichtverschmutzung zur├╝ckzuf├╝hren sind. Aber was k├Ânnt ihr dagegen tun? Umdenken ist ein guter Schritt.

So kann es besser gehen

Viele Gro├čst├Ądte der Welt setzen bereits speziell abgedeckte Stra├čenbeleuchtungen mit gro├čem ├Âkologischem Erfolg ein. Trotz der Ignoranz der Wirtschaft ist die Bek├Ąmpfung der Lichtverschmutzung auf dem Vormarsch. Bis sich neue Beleuchtungsideen durchsetzen, k├Ânnt Ihr zu Hause aktiv werden.

Sch├╝tzt Pflanzen und Tiere, indem ihr abends die Fenster verdunkelt. Nutzt langwellige Lichtquellen (auf Infrarotbasis), wo immer ihr da heran kommt. Noch sind sie umstritten, aber ihre umweltfreundliche Funktion wurde bereits an kleinen ├ľkosystemen erfolgreich getestet.

Natürlich helft ihr auch mit, wenn ihr rettediewelt.de weiter aufmerksam verfolgt. Informieren und bewusst handeln ist der erste Schritt zu einem nachhaltigen Leben.